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Seitenstart 13.02.2011

12.04. bis 31.05.2015 Johann Hendrix - ad sanctos -

 

 

 14.09. bis 26.10.2014 KUX-Mitglieder - WAS MIR GEFÄLLT -

06.04.14 - 25.05.2014 Nachteule Productions - e1ns Fotografie und Video

 

08.09.13 - 20.10.2013 François du Plessis - Book Stories - 

 

14.04.13 - 26.05.2013 Evelina Velkaité - Malerei - 

 

o.T., 30x30cm, 2012

21.10.12 - 01.12.2012 Alke Reeh und Shruti Mahajan - drehen und wenden - 

 

Der Kunstverein Xanten e.V. zeigt Arbeiten der Düsseldorfer Künstlerin Alke Reeh und der indischen Künstlerin Shruti Mahajan. Diese Veranstaltung ist die erste von drei Ausstellungen der beiden Künstlerinnen, die sich während eines Stipendiums in Mumbai Indien kennenlernten. Die Ausstellungsreihe wird vom ifa Stuttgart und der Kunststiftung NRW gefördert. Trotz recht unterschiedlichen Arbeiten, Shruti Mahajan ist in erster Linie Malerin und Alke Reeh arbeitet überwiegend dreidimensional, finden sich verblüffende Überschneidungen in Material und Inhalt. Seit 2009 stehen die Künstlerinnen im regen Austausch, 2010 stellten sie erstmals gemeinsam im Fieldinstitut Museum Insel Hombroich aus. In Xanten werden überwiegend Arbeiten von Alke Reeh zu sehen sein, ergänzt mit Positionen der Inderin Shruti Mahajan. Zeitgleich wird in der Städtischen Galerie Alte Post Neuss eine Ausstellung eröffnet mit vornehmlich Bildern von Shruti Mahajan, ergänzt mit einigen Arbeiten von Alke Reeh.

  Ausstellungseröffnung 21.10.2012 Fotos RL

22.04.12 - 03.06.2012 Angelika J. Trojnarski - Versuch zum Strahlengang - 

Angelika J. Trojnarski - Der Strahlengang, 86x108 cm, Papier und Öl auf Leinwand, 2011

 

Eröffnung Sonntag, 22.04.2012 12.00 Uhr
Begrüssung Bürgermeister der Stadt Xanten
Einführung Claudia Bongers M.A. Vorsitzende Kunstverein Xanten e.V.

 

Der Ausstellungstitel "Versuch zum Strahlengang" ist an das nautische Instrument Sextant angelehnt, das die Ortsbestimmung auf See, in der Luftfahrt und auf Expeditionen mit Hilfe des Sternenlichts ermöglicht. Ein technisches Hilfsmittel, das Entdeckertum, Handel, Wohlstand, aber auch Kolonialisierung und Globalisierung vorantrieb.

 

In Trojnarskis Arbeiten sind statt entwickelter und stolzer Flotten, verwaiste und fragmentarische Schiffsleiber und Boote portraitiert.

 

Konstruktivistisch mutiert, zersägt und von Gerüsten gestützt, werfen sie die Frage auf, welchem strahlenden Licht sie nun wohl folgen. Ob sie in ihren hybriden Körpern, ihrer Instabilität und Materialbrüchigkeit je wieder in See, Luft und Land stechen?

 

Wie jeder Versuch ist auch dies nur eine Idee und impliziert nicht allein das Gelingen, sondern allzu oft das Scheitern.

Angelika J. Trojnarski - Foto: Andrea Zeitler 

Angelika J. Trojnarski - Raub II, 48 x 50 cm, Collage 2011 - Copyright: Courtesy Galerie Tanja Wagner

 

 

06.11.11 - 18.12.2011 Sybille Kroos - Brett vorm Kopf -  

 

 

SYBILLE KROOS

Brett vorm KopfHolzbilder


Die Malerei der Sybille Kroos zeichnete sich in der Vergangenheit durch eine reduzierte, flächige Darstellungsweise aus. In ihrer aktuellen Ausstellung im KUX e.V. Xanten verstärkt Sie diese Tendenz weiter. Die Künstlerin verlässt dabei den Weg der klassischen Malerei mit Öl auf Leinwand. Ihre neuen Arbeiten sind aus farbigen Tonpapier, Holz oder Kartonpappe gefertigt. Sie ersetzt den Pinsel quasi durch Schere und Säge. Malerische Farbübergänge sind damit passé, die Formen werden konkreter. Durch das Ausschneiden bzw. Sägen werden alle Formen eines Motivs zunächst einzeln definiert, erhalten zunächst oft eine eher abstrakte, selbstständige, monochrome Form. Erst bei der Montage aller Einzelteile entsteht das endgültige Motiv. Alles wird räumlich korrekt von hinten nach vorne addiert, um die Wirkung des nun zum 3- dimensional gewordenen „Holzbildes“ zu verstärken.

Sybille Kroos - "Ruf doch mal an" - Holz / Acryllack, 120 x 128 x 12 cm - 2008

 

 

29.05.11 - 24.06.2011 Wilfried Düker - malerei, zeichnung, collage - Stadtkultur Xanten e.V. 

Ausstellungseröffnung W. Düker, Foto Gabriele Kremer

  

Ausstellungseröffnung W. Düker, Foto atelierdrei

  

13.03.11 – 15.05.2011 Sven Kroner - Harvest - (KUX - Letzte Ausstellung im LVR-Römermuseum)

 Nadia Ismail M.A.

Eröffnungsrede am 13.3.2011 anlässlich der Sonderausstellung Sven Kroner - The Harvest - 

im Kunstverein Xanten e.V./ RömerMuseum im Archäologischen Park Xanten


Die großformatigen Bilder des Düsseldorfer Malers Sven Kroner (*1973 Kempten) scheinen auf den ersten Blick eine Hommage an die Natur. Sattes Wiesengrün breitet sich auf der Leinwand aus, nimmt nuanciert ihren natürlichen Farbenreichtum auf, mischt sanftes Ocker auf moosigem Untergrund, wölbt sich in pastosem Auftrag als Hügel auf, um gleich darauf in die spiegelglatte Oberfläche des blauen Wassers zu gleiten. Monumental geben sich die Bildformate mit ihrer landschaftlichen Weitsicht und doch zeigen sie lediglich den winzigen Ausschnitt eines weltumspannenden Panoramas. Die Lichtstimmung in den Arbeiten Kroners überzieht die Gemälde mit einer melancholischen Patina. Ein wolkenverhangener Himmel, das unverwechselbare Zwielicht des Abends, wenn der Tag zur Neige geht, ein sternenloser Nachthimmel oder die schneegedämpfte Atmosphäre tauchen die Landschaft in eine unwirkliche Stimmung. Subtil leitet der Künstler den Betrachter langsam in seine Vorstellung von der Welt. Mit den Mitteln der Malerei verschmilzt Kroner gesammelte visuelle Eindrücke realer Plätze mit allgemeingültigen Ausschnitten einer gewaltigen Natur, führt sie in seinen „Landstücken“ zusammen und kreiert fiktive Orte, in denen der Mensch mit der Gewalt der Natur konfrontiert wird. Doch ist es keine Demonstration der Überlegenheit der Urgewalten, wenn Kroner seine Landschaften überflutet und die einsamen Häuser dadurch für Menschen nahezu unzugänglich macht.

 

Vielmehr scheint es wie ein Kräftemessen zwischen Mensch und Natur. In seiner Natürlichkeit domestiziert, nutzt der Homo Sapiens die vorhandenen Ressourcen und macht sie sich untertan, glaubt sie beherrschen zu können. Und doch ist es die Natur, die ihre Überlegenheit demonstriert, wenn der aufgeladene Himmel gebündelte Elektrizität gen Erde schickt und ihre Gewalt beweist, die jeder Zivilisation trotzt. Die ironische Brechung, ein signifikantes Merkmal der Arbeiten Sven Kroners, soll exemplarisch im Gemälde März aus dem Jahre 2009 aufgezeigt werden. Mit der hinlänglich bekannten Haltung der Figur in Caspar David Friedrichs „Wanderer über dem Nebelmeer“ von 1818, einem Meilenstein der Landschaftsmalerei und Schlüsselwerk der Kunstgeschichte, wird in März der demutsvolle Blick des Menschen über die Wipfel der Berge angesichts eines solchen Naturschauspiels zur hilflosen Perspektive einer Kuh. Sie steht als Sinnbild für ein Tier, das ohne den Menschen kaum lebensfähig ist. Fernab der Heimat des Stalls schaut das Herdentier auf die unerreichbare Stallung und wird zum spöttischen Stellvertreter des Menschen, der den Verlust seines Heims beklagt. Dieser kalkulierte Bruch löst ihn einerseits aus der klassischen Tradition der Landschaftsmalerei eines Nicolas Poussin oder Caspar David Friedrich. Auf der anderen Seite sind auch seine Landschaftsbilder Ideenbilder, deren Anschauung sowohl von der Natur als auch von dem von Menschenhand bestimmten Raum stammt. Anders als die späteren Impressionisten sind seine Bilder von Reflexion und Suchen durchdrungen und Resultat einer erdachten Natur, die bis dato akademisch im Atelier entsteht. Auf den ersten Blick gegenständlich, lösen sich seine Arbeiten mancherorts von der Figuration und demontieren sie zugunsten einer malerischen Abstraktion, in der der Pinselduktus die monochromen Schattierungen so ineinander verschlingt, dass sie die Schönheit der Farbe zelebrieren, ohne sich jedoch zu einem Motiv zu verdichten. Dieses formale Wechselspiel zwische De- und Refiguration unterstützt den Dualismus in Sven Kroners Arbeiten, die stets zwischen zwei Polen changieren. So wie die Gemälde zwischen Realität und Vorstellung, Gegenständlichkeit und Abstraktion, Tradition und Innovation sowie Ernsthaftigkeit und Ironie der Themen oszillieren, implizieren seine Arbeiten auch ein Spiel mit der Zeit. Die Gemälde des neuesten Werkzyklus’ evozieren den Eindruck einer utopischen Welt, in der Vergangenheit und Zukunft zu einer neuen Welt fusionieren. Der Roman Utopia, mit dem Thomas Morus das Genre der Sozialutopie begründete, war in seinem positiven Entwurf derart prägend, dass er im Sprachgebrauch fortan die Utopie, also den eigentlich neutralen „Nicht-Ort“, mit einer Positiv-Konnotation belegte, die bis heute anhält. Kroners „Nicht-Ort“ entwickelt sich zum individuellen Ort im Kopf des Betrachters und unterscheidet sich durch die mentale Schöpferkraft des Publikums von der realen Welt. 

 

Bereits im Titel Ice Age 30.011 A.D. (2011) verschmelzen disparate Dekaden der Welt, entkräften die Ordnung einer chronologischen Zeit und verweisen auf eine Möglichkeit, die in der Gegenwart unmöglich, ja nahezu absurd erscheint. Umgeben von einem dunklen amorphen Rahmen, offenbart sich in der Bildmitte eine vom Mond beschienene Schneelandschaft. Inmitten des eisigen Umraums fällt der Blick auf ein einsames Individuum, das einen Stock in der Hand zu halten scheint. Sein Blick wirkt wie die Verlängerung des Betrachters, der aus der Verborgenheit einer steinzeitlichen Höhle in unbekannte Gefilde blickt. Die kargen Hügel offenbaren nichts als die schneebedeckte Oberfläche einer Nachtlandschaft, welche das fahle Licht in bläuliche Kälte taucht, lediglich unterbrochen von hervorblitzendem grün. Vereinzelte, abgebrochene Baumstämme ragen wie Lanzen aus dem kargen Boden und verstärken den Eindruck einer lebensfeindlichen Endzeit. Wie um die düster anmutende Stimmung zu durchbrechen, steht dort aber ein Gartenstuhl. Er ist dem Betrachter einladend zugewandt, wenn der ihn am Eingang der Höhle entdeckt, und konterkariert als Erholungsmöbel und Sinnbild für Freizeitspaß unter strahlendem Himmel die gesamte Szenerie. Doch statt ein Schmunzeln beim Anblick des nutzlosen Gartenmöbels in einer solchen Umgebung zu verursachen, wirkt er mehr wie ein Relikt aus ferner Zeit. Der Gartenstuhl als Zeichen der träge-pessimistischen, kulturell verarmten Reste einer Menschheit, die in ihrer vollkommenen Individualitätssuche das soziale Band zu den übrigen Mitgliedern gelöst und auch die Herrschaft über die Natur verloren haben. Glaubt man dem Titel, so entwirft Kroner ein Zukunftsszenario, das so gar nicht zu den medial gestützten Vorstellungen einer hochtechnologisierten Welt passt. Könnte das Jahr 30.011 aufgrund der nicht verheilenden Narben von nuklearen Katastrophen so trostlos sein? Muss der Mensch muss sich erneut gegen die Natur behaupten, um die ihr mühsam abgerungenen Früchte der Zivilisation noch einmal zu genießen? Geschickt spielt der Künstler mit den stereotypen Bildern von „Zukunft“, gespeist von Zeitreisen in einer Maschine à la H.G. Wells und dem Erobern neuer Territorien im All wie es Star Trek & Co. vormachen. Auf Grundlage von Albert Einsteins Annahmen einer änderbaren Raumzeit entwirft Kroner mit Ice Age 30.011 A.D. eine ganz andere Version der Zukunft, welche das unerbittliche Voranschreiten der in Jahren gemessenen Zeit gewissermaßen außer Kraft setzen, indem er ihr längst vergangenes entgegensetzt. So gelesen, oszilliert die vermeintliche Höhle zwischen steinzeitlicher Behausung und einem Eingang in einen Zeittunnel, unterstützt durch die sichtbare Pinselführung, die der dunklen Farbe eine Bewegungsstruktur verleiht. Der künstlerische Entwurf der kommenden Zeit changiert zwischen poetischer Eutopie der ursprünglichen Welt und destruktiver Dystopie nach einer Umweltkatastrophe und breitet damit alle Möglichkeiten menschlicher Handlungsentscheidungen aus.

 

Aber es ist keine Sozialkritik des menschlichen Verhaltens, die Kroner da betreibt. Vielmehr ist es die Frage nach Lüge oder Wahrheit, Täuschung oder Realität und die Auflösung von Zeitlichkeit, die er in seinen Bildern verarbeitet.

 

In seinem Gemälde Großes Feld (2010) vereinen sich sämtliche historische Fakten mit Sagen und mystischen Geschichten. Die ersten Kornkreise, also regelmäßig geknickte oder gemähte, absolut geometrisch angeordnete Flächen inmitten eines Getreidefeldes wurden erstmals im mittelalterlichen Frankreich entdeckt. Den Blicken verborgen, wenn man auf der Erde steht, offenbaren sich die sagenumrankten Geoglyphen erst aus der Luft. Galten diese Spuren einst als Beweis für rituell aufgeführte Tänze zur Teufelsanbetung, wandelten sie sich anderorts zu Feen- und Elfenkreisen, um sie schließlich heutzutage als Spuren eines auf der Erde gelandeten unbekannten Flugobjektes zu lesen. Oder ist es wahrscheinlicher, dass die Spuren der Grundrisse alter Kultstätten und historischer Anlagen durch den gleichmäßigen Bewuchs der Felder hindurch schimmern?

 

Was ist wahr, wie präsent ist die Vergangenheit oder Zukunft in der Gegenwart? Und wie verhält es sich mit dem Künstler? Malt Sven Kroner tatsächlich Kornkreise? Oder ist es lediglich die malerische Illusion eines Feldes, die Illusion eines Hauses, die Illusion eines Kornkreises? Eine Frage, die schon lange die Gemüter umtreibt und auf die René Magritte 1929 mit seinem berühmten Werk Ceci n’est pas une pipe antwortet. Es ist aber auch die gegenständliche Malerei selbst, die gewissermaßen die Fiktion aufhebt und darüber hinwegtäuscht, dass eigene Projektionen das Bild überlagern. So wie die Realität der Idee weicht, verschwimmt mit ihr auch die zeitliche Dimension. Vom Feld herein kommt also das, was Kroner aussät und das Publikum erntet.

 

Nadia Ismail M.A.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin - Universität zu Köln - Institut für Kunst und Kunsttheorie 

Kommentar zur Ausstellung aus http://www.apx.lvr.de/roemermuseum/veranstaltungenmuseum/aktuell.htm

 

Vom 13. März bis zum 15. Mai 2011 zeigt das LVR-RömerMuseum zusammen mit dem Kunstverein Xanten e. V. eine Ausstellung mit Werken des Malers Sven Kroner.

 

Ölgemälde: Weiter Blick über eine grün-gelbe Landschaft mit Kornfeldern und Hügeln. Foto kann im neuen Fenster vergrößert werden. 

Sven Kroner: Harvest.

 

Die großformatigen Bilder des Düsseldorfer Malers scheinen auf den ersten Blick eine Hommage an die Natur zu sein. Mit den Mitteln der Malerei verschmilzt Kroner gesammelte visuelle Eindrücke realer Plätze mit allgemeingültigen Ausschnitten einer gewaltigen Natur. Auf der anderen Seite sind seine Landschaftsbilder Ideenbilder, deren Anschauung sowohl von der Natur als auch von dem von Menschenhand bestimmten Raum stammt.

 

Das formale Wechselspiel zwischen De- und Refiguration unterstützt den Dualismus in Sven Kroners Arbeiten, die stets zwischen zwei Polen changieren. So wie die Gemälde zwischen Realität und Vorstellung, Gegenständlichkeit und Abstraktion, Tradition und Innovation sowie Ernsthaftigkeit und Ironie der Themen oszillieren, implizieren seine Arbeiten auch ein Spiel mit der Zeit. Die Gemälde des neuesten Werkzyklus' rufen den Eindruck einer utopischen Welt hervor, in der Vergangenheit und Zukunft zu einer neuen Welt verschmelzen. Der Roman Utopia, mit dem Thomas Morus das Genre der Sozialutopie begründete, war in seinem positiven Entwurf derart prägend, dass er im Sprachgebrauch fortan die Utopie, also den eigentlich neutralen „Nicht-Ort", mit einer positiven Konnotation belegte, die bis heute anhält. Kroners „Nicht-Ort" entwickelt sich zum individuellen Ort im Kopf des Betrachters und unterscheidet sich durch die mentale Schöpferkraft des Publikums von der realen Welt.

 

Was ist wahr, wie präsent ist die Vergangenheit oder Zukunft in der Gegenwart? Und wie verhält es sich mit dem Künstler? Malt Sven Kroner tatsächlich Kornkreise, wie in dem namengebenden Bild Harvest („Ernte")? Oder ist es lediglich die malerische Illusion eines Feldes, die Illusion eines Hauses, die Illusion eines Kornkreises? Es ist auch die gegenständliche Malerei selbst, die gewissermaßen die Fiktion aufhebt und darüber hinwegtäuscht, dass eigene Projektionen das Bild überlagern. So wie die Realität der Idee weicht, verschwimmt mit ihr auch die zeitliche Dimension. Vom Feld herein kommt also das, was Kroner aussät und das Publikum erntet.

 

Der 1973 in Kempten geborene Maler ist in Xanten nicht unbekannt. Bereits 1999 hat er im damaligen Regionalmuseum einige seiner frühen Werke ausgestellt. Der renommierte Künstler hat seine mehrfach prämierten Werke bislang in mehr als 30 Ausstellungen gezeigt – in namhaften Galerien unter anderem in Deutschland, in den Niederlanden, Frankreich und den USA.

 

Es gelten die normalen Öffnungszeiten und Eintrittspreise.

 

(Quelle: http://www.apx.lvr.de/roemermuseum/veranstaltungenmuseum/aktuell.htm)

 

18.04.10 – 08.08.2010 Andreas Bee - Lavabo

Fotos priv. W.D.

 

   

 Andreas Bee 

 

Installation Lavabo

 

 

 

23.11.2009 - 21.02.2010 Hede Bühl - Skulpturen -

 

Ausstellung Hede Bühl

Seite in Arbeit, Stand 14.06.2015

 

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